Generationsbad!

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Schwellenlose Bäder! Sie bieten Bewegungsfreiheit in allen Lebensphasen.

Das Bad ist die Anlaufstelle Nummer eins, wenn es um Schwellen und Hürden im Haus geht, dicht gefolgt vom Etagenwohnen. Mehr als 70 Prozent der deutschen Bäder sind keinesfalls altersgerecht. Wer heute an das Bad von morgen denkt, sieht Funktionsräume ohne Schwellen. Komfort und Sicherheit sind kein Widerspruch zu edlem Design und Wohlfühlen.

Bäder werden heute nach ca. 20-25 Jahren saniert, oder wenn die Kinder aus dem Haus sind. Hier setzt das Denken von Morgen ein. Wie werde ich leben? Welche Hürden muss ich überwinden können im Alter? Reicht der vorhandene Freiraum aus oder muss ich den Grundriss neu strukturieren?

Bewegungsraum ist das Stichwort für das Generationenbad, insbesondere vor den Sanitärelementen. Vor Einrichtungsgegenständen oder im Bereich des Schwellenlosen Bades sollte immer genügend Freiraum vorhanden sein. Der Bereich der Dusche ist dabei entsprechend auszubilden, ebenfalls die Aufschlagrichtung der Tür, etc.

Es sind die Kleinigkeiten, die ein Bad komfortabel und bequem machen – Sitzelemente für die Dusche, Haltegriffe, höhenverstellbares Waschbecken… (hier ist teilweise schon im Rohbau für einen geeigneten Untergrund zu sorgen um spätere Kosten zu vermeiden).

Bei einer Neustrukturierung des Bades sollten Eventualitäten mit eingeplant werden, da diese im späteren Verlauf schwer oder nur unter eines gewissen Kostenfaktors zu verwirklichen sind.

Auch auf Fördermittel muss hier nicht verzichtet werden, die KfW fördert Vorhaben, bei denen Altersgerechtes Umbauen im Vordergrund steht. Für die Beantragung ist hier der entsprechende Energieberater-Vor-Ort mit einzubeziehen.

Generationsbad!