Energiesparen in kleinen Schritten! – Teil 7/7 –

 

Mit ein paar Tricks und neue Gewohnheiten lassen sich Strom- und Heizkosten direkt senken:

Raumtemperatur anpassen: Die optimale Raumtemperatur für Wohnräume liegt bei rund 20 Grad, im Schlafzimmer sogar zwischen 16 und 18 Grad. Nur ein Grad weniger kann um die 5% Heizkosten einsparen. Mit Thermostatventilen, am besten individuell programmiert, lässt sich die Temperatur ohne Komfort-verlust absenken.
Richtig lüften: Mehrmals am Tag 5 – 10 Minuten bei ganz geöffnetem Fenster lüften, dabei Heizung runterdrehen. Auf Kipplüftung in der kalten Jahreszeit verzichten, so bleibt die Heizwärme drinnen.
Heizkörper entlüften: Wenn sich Luft in Heizkörpern sammelt, funktionieren sie nicht optimal. Vor der Heizsaison entlüften. Außerdem: Heizkörper freihalten von Möbeln und Vorhängen.
Rollläden runter: Zumindest für ältere Fenster gilt: Mit Rollläden oder Jalousien gehen in kalten Nächten bis zu 20 Prozent weniger Wärme verloren.
Elektrische Kleingeräte: Wasserkocher, Eierkocher oder Kaffeevollautomaten sind sparsamer als der Wassertopf auf dem Elektroherd, der Toaster ist fürs Toastbrot effizienter als der Backofen. Dosen öffnen, Zitronen pressen und Brot schneiden macht man dagegen am besten mit der Hand.
Warmwasser sparen: Wasser- und Heizkosten senken: duschen statt baden, Sparduschköpfe, Durchflussbegrenzer an Wasserhähnen.
Effizienzklasse beachten: Energiesparer oder -verschwender erkennt man am EU-Energieeffizienzlabel – nicht nur bei Haushaltsgeräten, sondern auch bei Unterhaltungselektronik, Heizung, Warmwasserspeichern. Lohnt sich der Mehrpreis der Sparer? Das kann man anhand des Verbrauchswert auf dem Label, der Nutzungsdauer und des aktuellen Strompreises ausrechnen.
Geschirrspüler: Spülmaschinen sind nicht nur bequem, sie verbrauchen auch bis zu 50 Prozent weniger Wasser und ein Drittel weniger Energie als der Abwasch von Hand. Stets voll beladen und möglichst im Sparprogramm laufen lassen.
Wäschetrockner: Die Wäscheleine im Garten oder Trockenkeller ist die sparsamste Trockenmethode, nicht aber der Wäscheständer im Wohnzimmer. Die Wäsche dort zu trocknen birgt Schimmelgefahr!“ Da schneidet ein effizienter Wäschetrockner – am besten mit Wärmepumpen-Technologie- deutlich besser ab.
Lampen wechseln: Haben Sie immer noch die alten Glühbirnen im Einsatz? Dann gegen LED-Lampen austauchen und bis zu 90 Prozent weniger Strom verbrauchen.
Energiesparen in kleinen Schritten! – Teil 7/7 –