Energetische Sanierung! Oder doch eine neue Küche? – Teil 3/7 –

Den Wärmedurchgang der Außenhülle effektiv begrenzen!

Exakt vorherzusagen, welche Energieeinsparungen eine Maßnahme wirklich bringen wird, bedarf einer bestimmten Herangehensweise. Der Energieberater muss hierzu nicht nur die Eigenschaften des Gebäudes berücksichtigten, sondern auch die bisherige und die künftige Nutzung möglichst genau abbilden. Im Zusammenhang mit den tatsächlichen Verbräuchen der letzten Jahre lassen sich hierbei noch genauere Verbrauchsdaten für das Gebäude ermitteln. Diese sind allerdings nur dann direkt anzusetzen, wenn man selbst auch weiterhin darin wohnen wird, da die Wohngewohnheiten von jedem Haushalt unterschiedlich ist.

Dreischeibenverglasung ist wirtschaftlicher!

Was am meisten Energieeffizienz fürs eingesetzte Geld bringt, kann Ihnen der Energieberater berechnen; Fassadendämmung, Dämmung unterm Dach, neue Fenster oder neue Verglasung eines bestehenden Fensters, bei dem der Rahmen noch in gutem Zustand ist. Eine Dreischeibenverglasung kann Ihnen den Energieverlust reduzieren. Allerdings ist die die Außenwand in Bezug zu setzen mit dem Fenster. Wenn der bekannte U-Wert des Fensters (frühere k-Wert) besser sein sollte als der der Außenwand, kann es unter Umständen zur Schimmelgefahr führen! Dies ist über einen Bauteilnachweis zu ermitteln.

Auch der Austausch von mehr als einem Drittel der Verglasungen an einem Haus ist durch die DIN 1946-6 mittels Lüftungskonzept nachzuweisen, dass der vorgeschriebene Luftaustausch durch einfaches Lüften am Tag noch möglich ist und die Schimmelgefahr nicht steigt!

Die mögliche Energieersparnis und damit die Amortisation der Maßnahmen hängen vom konkreten Zustand der verschiedenen Bauteile ab. Hier die beste und zum Bewohner passendste Lösung zu finden ist Aufgabe des Energieberaters.  

 

Teil 4/7 folgt in Kürze!

 

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